Texte

Selbstmitleitkultur [Album, 2018]

Das Rad

Wenn die Nähe zur Panik wird
Der Geist nie im Jetzt ruht
Die verworrenen Pfade der Zukunft begraben unter uraltem Schutt

Gedanken, die ausfüllen,
was unvollendet ist
Sie weben das Netz neu zusammen, dem du nicht entfliehen kannst

Die Fäden gezogen Aus deiner Angst
Sie laufen zusammen In deiner Hand

Immer schneller dreht sich das Rad
Spült die neuen alten Gedanken ans Licht vermengt das was wird und was gewesen ist, bereitet den Sumpf in dem die Speiche bricht

Die Höhe des Bergs deiner Taten gräbt deine Seele tiefer ein
Du ziehst den Ring immer enger versiegelst die Festung aus Stein
Je fester dein Griff sich schließt, desto schneller rieselt der Sand und höhlt das alte Fundament auf dem dein Leben einst stand

 

Ikarus

Ich fliege blind
Nebel nimmt mir die Sicht Ich hebe ab
Heute findest du mich nicht → Bridge

Erhaben über dem Chaos
Meinen Blick vorwärtsgewandt
Ein Gemälde aus Uhren und Zeigern Weißt mir den Weg durch die Nacht → Bridge

Über mir endlose Weite
Unter mir zieht Einsamkeit ihre Kreise Bin schon längst weg
Schon lang nicht mehr hier
Ich kenne mein Ziel
doch seh‘ dich immer noch vor mir

Ich fliege hoch
Wie Ikarus vor dem Fall
Die Sonne geküsst
Doch wenn es klappt, reicht einmal
Meine Flügel tragen mich Gebrochen, geschient, stärker den je! Meine Flügel tragen mich Gebrochen, geschient, wieder frei!

 

Opferkreise

Ein Schrei, ein Schlag, eine geballte Faust
und die eigenen 4 Wände spenden keinen Trost

Jeder Tag, jede Stunde, eine Kopie von zuvor
Vernebelt dir die Augen, verschließt dir das Ohr

Unerbittlich prasselt es nieder
höhlt den Stein, verformt deine Glieder
wirft rote Wellen mit jedem Schlag
unerbittlich Tag für Tag

Das Salz fremder Tränen, auf deiner Wange verrinnt
versüßt die Erinnerung, bis du den Schmerz vergisst.
Hell und gleissend zuckt die Wunde im Kopf
Betäubt das Gewissen heilt mit fremden Schorf

Unerbittlich prasselt es nieder
höhlt den Stein, verformt deine Glieder
wirft rote Wellen mit jedem Schlag
unerbittlich Tag für Tag

Tritt in den Kreis
schließ dich uns an
zeig deine Narben
und durchbrich den Bann

Tritt in den Kreis
sei einmal ein Mann
das Opfer bist du
Wach auf und fang an

 

Richtung Endzeit

Ich steck den Kopf in den Sand
wende mich ab von der Welt
mit nichts außer mir
und Fragen die unbeantwortet sind

Ich glaub an nichts
ich bleib stumm
Zieh mir die Decke über den Kopf
( Leg den Bildschirm weg / Schalt den Fernseher aus )
und dreh mich nochmal um

Es ist das alte Spiel
Zermürbung statt Wahrheit
dien einen, die anderen
alle spielen sie auf Zeit

Refrain:
Die Wahrheit schlägt ihr letztes Gefecht
Bis die Vernunft das sinkende Schiff verlässt
im Getöse der Ignoranz und Wellen der Feigheit
im selbstgerechten Sturm, volle Fahrt Richtung Endzeit

Sie schreien laut,
Sie wolle die Antwort jetzt
schau ich in ihre Gesichter
stet die Wahrheit bereits fest

Ich glaub an nichts
ich bleib stumm
Zieh mir die Decke über den Kopf
( Leg den Bildschirm weg / Schalt den Fernseher aus )
und dreh mich nochmal um

Zerschlagen, zerstückelt, kleingestoßen
inhaltslos, für tumbe Massen
schön verpackt in kleine Dosen
die leicht in jedes Weltbild passen

Refrain:
Die Wahrheit schlägt ihr letztes Gefecht
Bis die Vernunft das sinkende Schiff verlässt
im Getöse der Ignoranz und Wellen der Feigheit
im selbstgerechten Sturm, volle Fahrt Richtung Endzeit

 

Adrenalin

Die Menge tobt und wir gehen rein
An der Bühne gibt’s kein Weg vorbei
Ich kenn dich nicht, doch wir sind nicht allein
Gebannt, gespannt, alle warten auf den Schrei

Ich spüre wie es mich umgibt
Von der Box in den Kopf
Ich spüre wie es mich umgibt
Und vom Kopf in mein Genick

Nichts steht mehr still, die Welt rotiert
Im Zentrum, im Ursprung, in diesem Land
Es gibt kein Entkommen, es gibt kein zurück
Ich lass jetzt los, es reißt mich mit

Ich kann es spüren tief in mir
Adrenalin puscht mein System
Schlag auf Schlag klingt 2, 3, 4
Solang der Beat rollt, kein Problem

Ich spüre wie es mich umgibt
Von der Box in den Kopf
Ich spüre wie es mich umgibt
Und vom Kopf in mein Genick

Die Hitze, der Wall, die Welt rotiert
Im Ursprung vereint in diesem Lied

 

Sehenden Auges

Befolge das Muster zur Identifikation
Du musst dazu gehören
Irgendwo, irgendwie, deckungsgleich
Auf Linie oder Feind

Ich lass mich nicht bekehren
Werd mich nicht bekennen
Lass mich von ihnen nicht umdrehen

Bleib mir treu, werd nicht zum Extrem
Nicht den Brand mit Feuer löschen
Während sie sich umbringen

Ich lass mich nicht bekehren
Werd mich nicht bekennen
Lass mich nicht mit reinziehen

Wie sie blind in den Sumpf marschieren
Nicht merken wie sie untergehen
Ich werd ihnen dabei zusehen.

Die Welt wird Blind sein
Sehenden Auges
Die Welt wird Blind sein
Licht für Licht in die Dunkelheit

Für den Regenbogen in Schwarz-Weiß
Reicht das Lippenbekenntnis als Beweis
Erst Idol, demaskiert, nichts zu verbergen
Sie sammeln weiter ihre Schergen

 

Janusmann

Ein Mann viele Gesichter
Der Wanderer zwischen den Welten
Spieler in verschiedenen Teams
Ohne grünes Gras auf beiden Wiesen

Wachgelegen wochenlang
Loyalität schlägt mein Gewissen
Ein erbarmungsloser Kampf
Die Front verläuft auf meinem Kissen

Janusmann
Schau mich an
Janusmann

Wo ist die Grenze zum Wahnsinn
Wenn du jeden Schmerz beim Namen nennst
Du jede Entschuldigung gehört hast
Jede Ausrede schon kennst

Besser spät als nie
Die falsche Nabelschnur durchtrennt
Ich werd nicht gehen, mich nicht umdrehn
Und zusehen wie die Lunte brennt

Janusmann
Schau mich an
Janusmann

Schau mich an
Den Janusmann
Janusmann

 

Unbesiegbar

Unbesiegbar

Zwischen Isolation und Eskalation
Gleißend helle Dunkelheit
Getrieben, rastlos, innerlich zerrissen,
ich steh‘ in Flammen und brenne kalt

Auf der Suche nach etwas,
das mein Leben überdauert
Transzendenz zur Ewigkeit
Etwas, an das ihr euch erinnert

Unbesiegbar!

Ob ich nun wandere im finsteren Tal
Solang das Licht in mir brennt
Ob ich nun wandere im finsteren Tal
Bring den Titanen zu Fall

Auf der Straße in den Abgrund
Ich seh‘ hinein, er starrt zurück
Eine Allee aus Monolithen
Meisterwerke der Eitelkeit

Inhaltslose Emotionen
Entladen sich zum Feuerwerk
Türmen sich auf zur Symphonie
Etwas an das ihr euch erinnert

Unbesiegbar

Dunkelheit umschließt mich
Gibt endlich frei, was mich umhüllt
Das Abbild meiner selbst
Der Titan. Das Spiegelbild

 

Treibhause

In einer grenzenlosen Welt Vernetzt bis aufs Blut
Das Glashaus des Wohlstands wird zum Treibhaus der Wut Jede Kugel, jeder Hieb
Jeder Stich, jeder Sieg
Teuer erkauft mit Blut
und dem Hass, der ihn trieb

Eifernde Geister
Waffenstarrende Irre
Richten mit flammendem Schwert Ihre eigenen Kinder
Zurück bleiben Tränen und Schmerzen Neuer Hass keimt in der Brust
An der Stelle von zerrissenen Herzen entbrennt neuer Rachedurst

Mehr Hass Mehr Hass

Mehr Hass für alle!
Mehr Hass statt Vernunft! Mehr Hass für die Welt! Mehr Hass ohne Grund! Mehr Hass!
Mehr Hass!

 

Selbstmitleitkultur

Sie wollen das Spiel bestimmen
Doch verstehen die Regeln nicht
Schlaff und Faul, doch gemeinsam stark
Das anonyme Alphatier

Es ist in uns, schlägt um sich und schreit
Und kommt langsam ans Licht
Es ist in uns, schlägt um sich und schreit
Und zeigt im Spiegel sein Gesicht

Selbstmitleid wird Leitkultur

Für das Land
Der Dichter und Denker
Werden sie
Zum Richter und Henker

Abgehängt und zu träge
Die Sehnsucht nach dem starken Mann
Sie haben Angst um die Familie
Doch schlafen sicher, satt und warm

Es ist in uns, schlägt um sich und schreit
Und kommt langsam ans Licht
Es ist in uns, schlägt um sich und schreit
Und zeigt im Spiegel sein Gesicht

Selbstmitleid wird Leitkultur

 
 

Brutalin [Album, 2015]

Zahltag

Ich brenn‘ ein letztes Mal
aus Angst, dass ich allein erfrier‘
Der Geist regiert den Körper,
wenn der Körper nicht den Geist regiert

Auf einmal spür‘ ich Panik,
In mir steigt die Gier
Ich begehe Fahnenflucht,
verfall‘ dem Feind in mir

Ich könnte wütend sein,
schreien, denn ihr betrügt mich halt
Euch vergehen seh’n, das Leben nehmen
in eurer Blütezeit

Irgendwann schlag ich zurück
Der Zahltag wird kommen
Irgendwann schlag ich zurück
Der Zahltag wird kommen

Doch dann zeigt es sich,
nämlich, dass sich der Feigling irrt,
indem er das Wort nennt, fortrennt
und dann ein Bein verliert

Die Schlacht des Lebens
schlägt man eben in Nacht und Nebel
doch in solchen Zeiten
ist das Mikro in der Hand mein Säbel

Ich könnte wütend sein,
schreien, denn ihr betrügt mich halt
Euch vergehen seh’n,
das Leben nehmen in eurer Blütezeit
doch ich bin nachsichtig
was ist los?

Frag mich nicht.

 

Zu allem bereit


Auge um Auge, Zahn um Zahn
Dem Morgen vor der Schlacht folgt der jüngste Tag
Sie kamen um zu siegen, auf unserem Grund
Wer das Schwert in die Hand nimmt, kommt dadurch um


Keine Gnade
Mann gegen Mann
Für uns alle!


Du und ich – bis ans Ende der Zeit
Brüder unter Waffen – zu allem bereit
Wir stehen in Flammen – brennen für den Fight
Du und ich – zu allem bereit


Zwischen Sieg und Selbstzerstörung
Bleibt kein Platz für Schuldgefühle
Überwältigt vom Moment – spürst jeden Knochen im Leib
Jeder Muskel brennt – genau so muss es sein


Spür‘ den Zorn
Tief in dir
Jetzt geht’s los


Du und ich – bis ans Ende der Zeit
Brüder unter Waffen – zu allem bereit
Wir stehen in Flammen – brennen für den Fight
Du und ich – zu allem bereit

 

Ich bereue nichts

Inmitten der Kaskaden
Der nasse Dunst auf meiner Haut,
Ich rieche die Ewigkeit.
Das Einzige, was mir noch bleibt.
Der Horizont zerfällt,
Reißt eine tiefe Schlucht
in mein Gesicht.
Wenn dieser Moment nur zählt,
geht´s um Alles oder Nichts.


Als Verfechter meines Herzschlags
– Aus Reflex, Tribut
An das, was von mir übrig ist,
meinen Überlebenstrieb –
bin ich das Leben,
bin ich der Zorn.
Und wenn heute alles endet,
Ich würd‘s nochmal genauso tun.


Ich kam und ging, sah alles brennen.
Schau mir ins Gesicht!
Alles Staub und Schatten.
Ich bereue nichts!

 

Sturm im Wasserglas

Ihr seid niemand
Nur eine Masse ohne Gesicht
Ihr steht für gar nichts
Eine Maske ohne Inhalt


Ihr fordert blanke Anarchie
zur Verschiebung eurer Schuld
Blut klebt an euren Händen
Jetzt habt ihr was ihr wollt


Der Sturm im Wasserglas
Die Ernte eurer Saat


Springt auf uns’re Welle
Reißt die Barrikaden ein
Das ist die neue deutsche Schelle


Du weißt, dass dir das Wasser
bis zum Halse steht
Die Substanz aus Hass und Arroganz
als Schmieröl im System
Du bist ein Teil davon auch
auch wenn du dich dagegen stellst
Jeder deiner Feinde
ein Spiegel deiner selbst

 

Kopflast

Ein Trümmerfeld
ist das Skelett
unserer gemeinsamen Tage
wie ein Grabstein, dessen Inschrift
uns zur Sehnsucht mahnt
wir haben uns von uns entfernt
doch diese Nähe ist´s,
die uns zerfrisst


Kopflast


ein Atemzug von dir zu mir
wie kalter Stahl in meiner Brust
Kopflast – zu früh um aufzugeben
Kopflast – zu spät um sich abzuwenden


mit jeder Flasche, jedem Glas
sehe ich die Dinge klarer
jeder Schlag,
der die Erinnerung verblasst
alles, was von uns bleibt,
ist eine Narbe, die nicht heilt
und der Kater
am Tag danach

 

Atemzug

Die Hoffnung stirbt zuletzt
auch nicht mehr als leeres Geschwätz
Wer den Mensch an seinen Worten misst,
steht allein, wenn das Blut fließt.
Für das Leben,
sich selbst und seinen Nächsten
Keine Zeit für Geschwätz
Und große Gesten


Für das Leben,
sich selbst und seinen Nächsten
Die Welt ist nicht genug
Keine Zeit für Geschwätz
und große Gesten
Leb´ in jedem Atemzug


Nur ein handbreit Stolz spreizt
noch die Wunde
Viel zu Stur,
dich selbst zu heilen,
zum Neubeginn.
Das Zittern, der Schmerz,
der Moment der Erschöpfung
das ist der Preis
für die Krone der Schöpfung


Für das Leben,
sich selbst und seinen Nächsten
Die Welt ist nicht genug
Keine Zeit für Geschwätz
und große Gesten
Leb´ in jedem Atemzug


Die Welt ist nicht genug
Für das Leben,
sich selbst und seinen Nächsten
Leb´ in jedem Atemzug

 

Wohlfühlzone

Es ist nicht weit von dir zu mir
Doch du bist zu weit entfernt
Ich kann dich nicht erreichen
Der Kodex lässt sich nicht erweichen

Hola! Ich bin Klippo!
Hola! Du kriegst mich nicht!
Hola! Ich bin Klippo!
Ich bin viel zu schnell für Dich!


Hola! Du kriegst mich nicht……Du kriegst mich nicht
Hola! Du kriegst mich nicht…..Klippo!
Hola! Du kriegst mich nicht…..Du kriegst mich nicht
Hola! Du kriegst mich nicht


Von mir zu dir ist es nicht weit
Doch zu weit entfernt bin ich
Niemals kannst du mich erreichen
Erweichen….lässt sich der Kodex nicht


Un…fair…………..Un…fair

 

Verbrannte Flügel

Aus einer Welt,
die keine Gnade kennt
Kam der jüngste Tag jede Nacht
Hab getan was getan werden muss
Damit du ruhig schlafen kannst
Du siehst mich an
Klagst mich an
Verstehst du nicht?
Alles was ich tat
Was ich aufgab
Gab ich für dich


Hab ich nicht genug gebrannt
Als ich für dich durchs Feuer ging
Ich falle mit verbrannten Flügeln
Während du deine Lieder singst


Verbrannte Flügel
Je höher der Flug
Verbrannte Flügel
Desto tiefer der Fall


Mach mir keinen Vorwurf daraus
Wenn du dich von mir entfernst
Dass deine Welt in Flammen steht
Merkst du erst wenn du brennst
Ich hab geglaubt
Hab dir vertraut
Gab mein Blut für dich
Alles was ich tat
Was ich aufgab
Gab ich für dich


 

Königreich

Wachsamkeit wird propagiert
doch er ist längst unter uns
das Schwert des Damokles
schwebt über unserem Haupt

er ist in unseren Wohnzimmern
wir haben ihn ignoriert,
in eine Zeit verbannt,
die längst vergessen schien

dies ist ein Lied gegen das Wegsehen
dies ist ein Lied gegen das Schweigen
dies ist ein Lied gegen das Zögern,
gegen das Wegsehen,
gegen das Schweigen
gegen den inneren Frieden

wachen Auges schaust du zu
doch innerlich längst abgewandt
er ist noch zu weit entfernt
von deiner kleinen, heilen Welt

er ist bereit,
während du den Kampf verschläfst
und er mit deinem Kopf
die Wände deiner Welt einreißt

die einen verraten,
die anderen verkauft
für ein Königreich
aus Schall und Rauch

 

Neue deutsche Schelle [EP, 2013]

01. Was bleibt


Die Welt schaut zu
Wie du aus deinem Dämmerschlaf erwachst
In deinem Kopf nur eine Frage
Was habe ich falsch gemacht?
Die Antwort wirst du bald erfahren
Da kannst du dir sicher sein
Die guten und die schlechten Taten
Unterm Strich vereint … unterm Strich vereint!


Nichts wird noch an dich erinnern
Denn die Zeit wird dich verzehren
Wenn die leichtgläubigen Massen
Einen anderen verehren


Du bist bald vergessen
Da kannst du dir sicher sein
Morgen werden sie
Einen anderen Namen schreien … einen anderen Namen schreien!


Nichts wird noch an dich erinnern
Denn die Zeit wird dich verzehren
Wenn die leichtgläubigen Massen
Einen anderen verehren


Was bleibt von dir?
Was bleibt von dir?


Sie feiern das, was sie vernichtet
Sie jagen fort, was sie vereint
Heute stehst du noch auf ihrer Liste
Morgen werden sie einen anderen Namen schreien


Nichts wird noch an dich erinnern
Denn die Zeit wird dich verzehren
Wenn die leichtgläubigen Massen
Einen anderen verehren


Nichts wird noch an dich erinnern
Denn die Zeit wird dich verzehren


Was bleibt von dir? Was bleibt von dir?

02. Schau nicht zurück


Wir stehen in Verhandlung mit der Ewigkeit
Ein Pakt mit dem Teufel auf begrenzte Zeit
Erlösung und Tod gehen Hand in Hand
Verstand gerinnt wie Blut im Sand


Wenn’s keinen Weg raus zu geben scheint
Geh’n wir einfach noch viel tiefer rein
Immer weiter, Schritt für Schritt
Dreh dich nicht um, schau nicht zurück!


Was Hoffnung gab, ist nur noch Sand
Zerbrach, zerfiel zu Niemandsland
Eine schlechte Zeit für alle Zweifler
Ein Neubeginn für die, die Eifern


Wenn’s keinen Weg raus zu geben scheint
Geh’n wir einfach noch viel tiefer rein
Immer weiter, Schritt für Schritt
Dreh dich nicht um, schau nicht zurück!


Leb schnell, stirb jung, leb’ deinen Traum
Außer dir sind längst alle abgehau’n
Sei ein Held, sei wie besessen
Ganz allein und bald vergessen!


Wenn’s keinen Weg raus zu geben scheint
Geh’n wir einfach noch viel tiefer rein
Immer weiter, Schritt für Schritt
Dreh dich nicht um, schau nicht zurück!


Wenn’s keinen Weg raus zu geben scheint
Geh’n wir einfach noch viel tiefer rein
Immer weiter, Schritt für Schritt
Dreh dich nicht um, schau nicht zurück!

03. Schmerzensangelegenheit


Runde eins Ein messerscharfer Schmerz
Wirft dich zu Boden, zerreißt dir dein Herz
Wir haben Dreck gefressen Blut geschwitzt
Unsere Gegner in der Luft zerfetzt


Doch es geht weiter, weiter immer weiter
Steh wieder auf!


Es tut nur weh, wenn du es überlebst
Denk nicht drüber nach, klopft den Dreck ab
Es tut nur dann weh, es tut nur dann weh
Wenn du es überlebst.


Runde zwei Mit Stolz und Zorn Und geballter Faust
Rücken an Rücken Umgeben von Abschaum
Doch wir kämpfen uns frei


Und es geht weiter, weiter immer weiter
Bis gar nichts mehr geht!
Weiter, immer weiter
Bis nur noch einer steht!


Es tut nur weh, wenn du es überlebst
Denk nicht drüber nach, klopft den Dreck ab
Es tut nur dann weh, es tut nur dann weh
Wenn du es überlebst.


Es tut nur weh, wenn du es überlebst
Denk nicht drüber nach, klopft den Dreck ab
Es tut nur dann weh, es tut nur dann weh
Wenn du es überlebst.

04. Ich nehm alles in Kauf


Lass die Hoffnung fahren
Diesmal wird alles anders sein
Denn auf diese düst’ren Tage
Folgt nie wieder Sonnenschein
Ganz tief in mir regt sich was
Auf dem Schlachtfeld meiner Seele
Ganz tief in mir regt sich was
Abgrundtiefer Hass


Fick Dich Verzweiflung
Ich nehm alles in Kauf
Schlägst du mich zu Boden
Steh ich wieder auf


Der Ausgang ist stets ungewiss
Niederlage oder Sieg Weiß nicht mal was mir lieber ist
In meinem Kopf da tobt ein Krieg


Ganz tief in mir regt sich was
Auf dem Schlachtfeld meiner Seele
Ganz tief in mir regt sich was
Abgrundtiefer Hass


Fick Dich Verzweiflung
Ich nehm alles in Kauf
Schlägst du mich zu Boden
Steh ich wieder auf
Fick Dich Verzweiflung
Ich nehm alles in Kauf
Schlägst du mich zu Boden
Steh ich wieder auf


Ganz tief in mir… Ganz tief in mir… Hass


Fick Dich Verzweiflung
Ich nehm alles in Kauf
Schlägst du mich zu Boden
Steh ich wieder auf


Fick Dich Verzweiflung
Ich nehm alles in Kauf
Schlägst du mich zu Boden
Steh ich wieder auf
Steh ich wieder auf …